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Handy & Smartphone

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Phablets: im Zwischenreich von Smartphone und Tablet

Im Reich der Mythen und Legenden verbinden sich die stärksten Eigenschaften zweier Welten im Charakter von Fabelwesen. In der komplexen Realität multimedialer Kommunikation entsteht aus der kreativen Verbindung von Smartphone und Tablet das eigenwillige Phablet.

Kompromiss: Handlichkeit und Ergonomie für multimediale Nutzung

Die charakteristischen und unterscheidenden Merkmale von Smartphone und Tablet finden in der fabelhaften Welt der Phablets zusammen und werden zu unverkennbaren Kennzeichen einer hybriden Produktkreation. Phablets sind Spezialisten mobiler Kommunikation. Sie machen den Kompromiss zur Tugend und die Kombination aus Telefonfunktion, Multimediafähigkeit und einem 5,2 bis 6,9 Zoll großen Display zu ihrem individuellen Wesenszug. Seit der Zeit ihrer Markteinführung beflügelt die besondere Ästhetik ihres Erscheinungsbilds die Fantasie der Namensgeber. „Phone, Meet Tablet. That’s Phabulous” schreibt Molly Wood in der New York Times vom 26. Februar 2014 über Phablets, die gelegentlich auch Smartlets genannt werden. Sie sind ein Produkt des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts. Mit dem Galaxy Note von Samsung kam im Jahr 2011 ihr Urvater auf den Markt. Das innovative, übergroße Smartphone hatte eine Displaydiagonale von 5,3 Zoll und einen Touchscreen, der auch Stifteingaben verarbeiten konnte. Der Erfolg des Samsung Note hat den Phablets den Markt geöffnet. In der Folgezeit haben sich selbst gängige Smartphones den Grenzen ihrer Klasse genähert und zunehmend an Größe gewonnen. Gleichzeitig konnte das Produktpotenzial der Funktionssynthese am Schnittpunkt zwischen Handlichkeit und multimedialem Nutzungskomfort ein immer größeres Publikum überzeugen. Huawai Ascend Mate 7, Google Nexus 6, Nokia Lumia 1520, Sony Xperia Z3 und LG G3 sind nur einige Produktnamen, die heute für die Wanderer zwischen den Welten mobiler Telefonfunktionen und multimedialer Interaktion stehen. Wie ernst der Trend zum Phablet ist, zeigt die Markteinführung des iPhone 6 Plus. Mit seiner ersten Auflage im späten Jahr 2014 hat selbst Apple sich dem Trend zum Phablet gefügt und im eigenen Haus ein potenzielles Konkurrenzprodukt zum iPad entwickelt.
Infografik: Phablets, das nächste große Ding in Asien | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Zukunft: Konzepte mobiler multimedialer Interaktion

Multimediale Interaktionsangebote und die Nutzungsgewohnheiten ihrer Anwender stehen in einer engen Wechselbeziehung. Von ihrer Entwicklung hängt die Wahl der bevorzugten Kommunikationsplattform unmittelbar ab. Mobile multimediale Anwendungen führen ihre Nutzer auf ganz unterschiedliche Aktionsfelder. Wo Beweglichkeit in einer vernetzten Umgebung zum Nonplusultra des beruflichen und privaten Alltags zählt, möchte man jederzeit uneingeschränkt und ungeachtet des Aufenthaltsorts

  • telefonieren,
  • Dokumente oder Präsentationen vorbereiten und lesen, im Internet surfen, Videos und Filme anschauen, das Lieblingsspiel spielen und
  • Informations- und Dienstleistungsangebote über Apps in Anspruch nehmen.

Lange Zeit haben Anwender ihre Interaktionsansprüche unter den ergonomisch und technisch unterschiedlich spezialisierten mobilen Plattformen verteilt. Telefonfunktionen und für iOS- oder Android-Betriebssysteme entwickelte Apps gehören in das Hoheitsgebiet der Smartphones. Für das Surfen im Internet, die Nutzung von Video-Streaming-Diensten und die Dokumentenbearbeitung unterwegs bekommen Tablets mit ihrem großen Display und ihrer nutzerfreundlichen Interaktionsfläche den Vorzug. Die funktional motivierte Grätsche zwischen unterschiedlichen mobilen Anwendungsumgebungen ist aber für sich genommen schon ein ergonomisches No-Go. Es erklärt die Tendenz zum Entwurf von Konzepten für vereinheitlichende mobile Kommunikationsgeräte. Ihre Zukunftsfähigkeit hängt davon ab, bei höchster Benutzerfreundlichkeit sämtliche Funktionen mobiler Interaktion anbieten zu können. An diese Anforderungssituation haben sich Smartphones mit ihrer wachsenden Displaygröße zunehmend gut angepasst. Letztlich ist es diese Entwicklung, die eine Plattform für den Auftritt der Phablets geschaffen hat.

 

Infografik: Phablets treiben Smartphone-Markt-Wachstum | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

 

Plattformstärke: Phablets und ihre Qualitätskriterien

Für die Nutzungsqualität eines Phablets sind seine äußeren, wie seine inneren Werte gleichermaßen ausschlaggebend. Die Größe des Bildschirms ist zwar das offensichtlichste Merkmal, legt den Spielraum für die multimediale Interaktionsfähigkeit aber nicht alleine fest. Wichtig für die ergonomische Bedienbarkeit sind Touchscreen-Funktionalität mit HD-Auflösung und die Möglichkeit der Stifteingabe. Der große, hochauflösende Bildschirm ist ein Gewinn für die Bedienfreundlichkeit, verlangt dem Phablet aber einiges an Rechnerleistung ab. Die Ausstattung des Geräts mit leistungsfähigen, hoch getakteten Multicore-Prozessoren hat deshalb besondere Bedeutung. Ein Akku mir der Kraft von mehr als 2.000 mAh und acht GB interner Speicherplatz sind zusätzliche Mindestanforderungen an die Hardwareausstattung und unbedingte Voraussetzungen für einen reibungslosen Alltagsbetrieb.

Auch wenn alle Anforderungen an die technische Plattform erfüllt sind, entscheidet letztlich immer der persönliche Eindruck über den Kauf eines Phablets. Gerade der Kompromiss aus Größe, Nutzerfreundlichkeit und Handhabbarkeit stellt hohe Ansprüche an das Gerätedesign. Wie gut ein Phablet sich den Anforderungen an Bedienkomfort und Ergonomie fügt, ist deshalb immer eine Frage der persönlichen Einschätzung, die im Vorfeld eines Kaufs auch durch ein haptisches Erlebnis abgeklärt werden sollte.

 

  • Phablets kombinieren die Funktionalität von Smartphone und Tablet. Sie verbinden Telefonfunktionen mit vielfältigen Möglichkeiten mobiler multimedialer Kommunikation.
  • Ein 5,2 bis 6,9 Zoll großer Touchscreen eignet sich besonders gut für die multimediale Interaktion.
  • HD-Auflösung für das Display ist Voraussetzung für ein optimales visuelles Erlebnis.
  • Der reibungslose Alltagsbetrieb ist von einer starken Hardwareplattform abhängig. Optimale Leistungsfähigkeit gewähren Multicore-Prozessoren mit vier bis acht Kernen, hohe Taktraten und ausreichend Arbeitsspeicher (beispielsweise 3 GB).
  • Android 4.4 KitKat, iOS8 und Windows Phone 8 stehen als aktuelle Betriebssysteme für Phablets zur Verfügung.
  • Das Minimum interner Speicherkapazität liegt bei 8 GB, besser und üblich sind 16 oder 32 GB. Die Erweiterbarkeit durch externe Speichermedien ist eine sinnvolle Option.
  • Die Mindestanforderung an die Stärke des Akkus liegt bei 2.000 mAh. Ein Akku mit 4.100 mAh gewährt beispielsweise 648 Stunden Bereitschaftszeit und ca. 14 Stunden Mobilität bei alltäglicher Nutzung.
  • Eine leistungsfähige LTE-Verbindung ins Internet ist Voraussetzung für ungetrübtes Surf-Vergnügen.
  • Mit 13 Megapixeln hat die Hauptkamera eines Phablets eine gängige Auflösung.
  • Entscheidend für den Kauf eines Phablets sind neben den technischen Eckdaten spezifische Nutzungsgewohnheiten und individuelle Anforderungen an die Ergonomie. Die Funktionseigenschaften sollten deshalb im Vorfeld am Gerät getestet werden.

    hablet Test und Erfahrungen

    Ende 2011 hatte das iPhone 4S noch einen 3,5 Zoll großen Touchscreen und das HTC war mit seinem 4,7-Zoll-Bildschirm die Sensation als XL-Smartphone. Nur drei Jahre später wurden Handys mit vergleichbarer Bilddiagonale als „Mini“ bezeichnet, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S5 Mini mit 4,5 Zoll. Und der Hersteller Apple behauptete stock und steif, dass das Optimum beim Bildschirm eines Smartphones bei vier Zoll liegt, da sich größere Displays nicht einhändig bedienen lassen würden. Doch auch Apple beugt sich mittlerweile dem Geschmack der Verbraucher und bietet mit dem iPhone 6 Plus nun ein XXL-Smartphone an, welches als Phablet gilt. Wir schildern in unserem Ratgeber, was es mit dem Begriff Phablet auf sich hat, für wen sich ein Phablet eignet und worauf beim Kauf zu achten ist. Außerdem schildern wir seine wichtigsten Eigenschaften und testen die beliebtesten Modelle.

    Kaufratgeber Phablet – Auf was ist zu achten?

    Phablets, die auch Smartlet genannt werden, liegen derzeit voll im Trend: Microsoft, Samsung, HTC und nun sogar ganz neu Apple haben diesen Mix aus Tablet-PC und Smartphone inzwischen in ihrem Programm. Doch auf was ist beim Kauf zu achten und was sind Phablets überhaupt?

    Was heißt Phablet?

    Die beiden Begriffe Phablet und Smartlet sind Kunstwörter, die sich aus den beiden Wörtern Tablet und Smartphone zusammensetzen. Sie beschreiben Smartphones mit einer Bildschirmgröße ab fünf Zoll. Ab einer 7-Zoll-Bildschirmdiagonale sind es Tablets, die es allerdings teilweise auch mit Telefonfunktion gibt.
    Mehrere Jahre lang versuchten Handy-Hersteller erfolglos, Smartphones mit größeren Displays erfolgreich zu vermarkten. Erst mit dem Galaxy Note mit 5,3 Zoll Display gelang dieses Vorhaben im Jahr 2011. Es besaß einen kapazitiven Touchscreen, welcher auch Stifteingaben erkannte. Dieser Coup führte zum Boom der Phablets oder Smartlets. Im September 2015 hat Samsung nun bereits die dritte Generation des Galaxy Note herausgebracht und bislang wurden über vierzig Millionen Phablets der Galaxy-Note-Serie verkauft.

    Phablet was ist das?

    Die Smartphones mit mindestens fünf Zoll großem Display sind inzwischen so zahlreich geworden, dass kaum noch von einem Smartlet oder Phablet gesprochen wird. Fast jedes neuere Smartphone hat inzwischen einen Bildschirm von fünf Zoll – alles was kleiner ist, wird mit dem Zusatz „Mini“ versehen. Lediglich Apple verweigerte sich bis zum iPhone 6 Plus dem Trend. Das Analysehaus Flurry beobachtet die weltweite Entwicklung der Smartphones zur Weihnachtszeit. Im Jahr 2013 waren noch 64 Prozent der Smartphones, die unter dem Weihnachtsbaum lagen, Modelle mit einer Bildschirmdiagonale von 3,5 bis 4,9 Zoll. Diese Zahl sank Weihnachten 2015 um zehn Prozent auf 54 Prozent. Aber auch die Anzahl der verschenkten Tablets nahm im selben Zeitraum ab: Wurden 2013 noch dreizehn Prozent der Tablet mit einem Display von 7 bis 8,4 Zoll und 17 Prozent mit mindestens 8,5 Zoll verschenkt, sanken ihre Marktanteile auf jeweils neun Prozent. Anstatt der großen Tablets und kleinen Smartphones sind es inzwischen vermehrt Phablets, die verkauft werden: 2015 war bereits jedes vierte Smartphone ein Phablet mit XXL-Display.
    Doch was zeichnet solch ein XXL Smartphone eigentlich aus? Die wachsende Beliebtheit liegt natürlich in erster Linie an den sehr großen Bildschirmen, sie sich vor allem für Video-Streaming und Multimedia-Anwendungen eignen. Aber das Lesen von Büchern und Dokumenten per Handy nimmt immer mehr zu. Die zunehmende Anzahl von Phablets hat sicherlich auch etwas mit der Preisentwicklung zu tun, denn ein gutes XXL Smartphone kostet inzwischen nicht mehr als ein herkömmliches Handy. Ohne Vertrag gibt es Phablets schon für deutlich unter 300 Euro.

    Kaufkriterium: Mit oder ohne Stiftbedienung

    Wer sich ein Phablet zulegen möchte, hat nicht nur die Wahl zwischen gut und schlecht und teuer und günstig, sondern auch noch unter ohne oder mit Stiftbedienung. Das bekannteste XXL-Smartphone mit Stiftbedienung ist das Samsung Galaxy Note. Es wird mit einem Stift ausgeliefert, der S-Pen genannt wird und in der Ecke des Gehäuses in einem Schacht sitzt. Das Display des Notes ist in der Lage, verschiedene Druckstufen zu erkennen.
    Beim Modell Samsung Galaxy Note 3 erkennt das Phablet, wenn der Stift herausgezogen wird und öffnet automatisch ein Menü, welches Anwendungen anbietet, die speziell für die Stiftverwednung konzipiert wurden. So ist es möglich, handschriftliche Notizen anzufertigen und diese mit Terminen und Kontakten zu verknüpfen. Scrapbooker dient dem Einkreisen von Textpassagen, Bildern oder Links und der S-Finder dient der Suche im Internet oder auf dem Gerät. Dank des 5,7 Zoll Touchscreens bietet das Samsung Galaxy Note 3 auch noch genügend Raum, um zwei Apps nebeneinander auf dem Bildschirm in getrennten Bereichen laufen zu lassen.
    Der Stift erhöht den Bedienkomfort, da es abhängig vom Programm auch bei den verhältnismäßig großen Displays teilweise kleine Schaltflächen gibt, die mit einem Stift besser zu erreichen sind. So werden zum Beispiel Links auf Webseiten punktgenauer angetippt. Das Xperia Z Ultra von Sony verzichtet auf einen eigenen Stylus und lässt sich stattdessen mit jeden x-beliebten Stift bedienen. Einzige Voraussetzung: er muss leiten. Eine gute Alternative zu der Stift-Bedienung des Xperia Ultra oder des Notes ist das Asus Fonepad Note 6. Es bietet eine schwächere Hardware, ist aber deutlich preiswerter und besitzt ebenfalls einen Stylus.

    Weitere Tipps für die Phablet Kaufentscheidung

    Kaufinteressenten eines Phablets sollten nicht ausschließlich bei ihrer Auswahl auf die Displaygröße, das Aussehen und das Betriebssystem achten, sondern einen sehr genauen Blick den technischen Spezifikationen widmen. Denn größere Bildschirme setzen auch höhere Display-Auflösungen, leistungsfähigere Prozessoren und stärkere Akkus voraus. Von einem Phablet, welches nicht mindestens HD-Auflösung, einen aktuellen Prozessor mit zwei oder vier Rechenkernen bietet (das sogenannte Dual-Core oder Quad-Core) und eine hohe Taktfrequenz in Verbindung mit einem mindestens zwei GB großen Arbeitsspeicher erreicht und einen über 3.000 mAh großen Akku mitbringt, sollte besser die Finger gelassen werden. Das absolute Minimum für Spiele und Apps liegt bei acht GB internen Speicherplatz. Das wird aber den meisten Nutzern bereits zu wenig sein. Hier gilt: Je größer, umso besser und ideal sind Phablets mit einem Kartenslot für Speicherkarten.
    Ein weiterer Tipp lautet, sich beim Kauf nicht nur auf die Größenangaben der Hersteller zu verlassen, sondern das XXL-Smartphone am besten selbst in die Hand zu nehmen. Denn es gibt auch in den Proportionen große Unterschiede. So wirkt im Vergleich das HTC One Max mit 5,9 Zoll Displaygröße riesengroß zum Galaxy Note 3 von Samsung, welches über ein 5,7-Zoll-Display verfügt und sehr kompakt wirkt. Außerdem gilt: je kleiner ein Gehäuse, desto besser ist es auch in der Tasche zu verstauen und umso weniger merkwürdig sieht der Nutzer mit dem Modell beim Telefonieren am Ohr aus.

    Möglichkeiten und Einsatz von Phablets

    Die Einsatzmöglichkeiten eines Phablets unterscheiden sich von dem klassischen Smartphone aufgrund der größeren Bildschirmgröße. Trotzdem sind sie nicht so klobig wie Tablets, sodass sie auch gut in eine Tasche passen. Ein beliebter Einsatzbereich ist zum Beispiel das Lesen von E-Books. War es bis vor ein paar Jahren noch erforderlich, hierfür extra einen Kindle oder einen anderen E-Book-Reader zu nutzen, leistet eine App auf dem Smartlet ähnliche Dienste. Welche Funktionen bringt ein Phablet sonst noch mit sich?

    Was kann ein Phablet?

    Ein Phablet bietet umfangreiche Funktionalitäten und Konnektivitäten wie ein Computer, ist dabei aber mobiler als ein Tablet. Es vereinigt die Funktionalität eines Tablet PCs mit dem eines Mobiltelefons. Gleichzeitig besitzt es eine Digital- und Videokamera, ist ein mobiles Medienabspielgerät und hat die GPS-Funktion eines Navigationsgeräts. Das zentrale Merkmal eines Phablets ist sein großer berührungsempfindlicher Bildschirm, der abhängig vom Modell auch mit einem Stift bedient werden kann. Darüber hinaus stellt er nicht nur mobil-optimierte Webseiten dar, sondern auch Standard-Webseiten, ohne so viel scrollen zu müssen wie mit einem Smartphone. Die Internetanbindung erfolgt entweder über W-LAN oder per SIM und Mobilfunk.
    Ein weiteres wichtiges Merkmal ist es, dass die meisten Hersteller über die üblichen Applikationen hinaus, die in den entsprechenden Internet-Downloadportalen zu finden sind, auch noch spezielle Zusatzprogramme anbieten, wodurch es eine große Vielfalt von Anwendungen gibt. Wie ein Smartphone kann ein Phablet über seine Gebrauchsdauer laufend durch Betriebssystem-Updates und Software-Updates dem technischen Fortschritt folgen. Erst nach etlichen Jahren stellen die Hersteller die Unterstützung ein. Besonders die sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook haben für die wachsende Beliebtheit gesorgt. Aber auch Online-Enzyklopädien wie zum Beispiel Wikipedia stehen so permanent zur Verfügbarkeit. Artikel können nun auch von unterwegs bearbeitet werden und aufgrund des großen Bildschirms sind Fotos besser zu erkennen. Wie bei den Smartphones ist Android, welches bei den Handys einen Marktanteil im zweiten Quartal 2015 von 83 Prozent hatte, auch bei den Phablets das beliebteste Betriebssystem. Dies ist aber auch dem Hintergrund geschuldet, dass Apple mit dem iPhone S6 Plus erst kürzlich das erste Phablet mit iOS auf dem Markt brachte.

    Warum ist ein Smartlet besser?

    Ein Phablet eignet sich vor allem dann, wenn ein Tablet für die Anwendung zu klobig und ein Smartphone zu klein ist. Das Phablet vereinigt die Vorteile von Tablet und Smartphone in einem Gerät. So eignet es sich für eine mobile Videounterhaltung, für die mobile Telefonie und für die mobile Videokommunikation. Es ermöglicht auch den Aufruf vollwertiger Webseiten und passt trotz seiner Bildschirmgröße in die Innentasche einer Jacke.
    Ein Phablet ist nur geringfügig schwerer als ein Smartphone, aber trotzdem leichter als ein Tablet. Außerdem lässt sich ein Smartlet auch gut von Personen bedienen, die Probleme mit einem kleinen Bildschirm des Smartphones haben. Ein weiterer Vorteil ist der Stift, der ein punktgenaues Auswählen möglich macht.

    Phablet versus „normales“ Handy/Mobile

    Während ein normales Handy eher einem Festnetz Telefon ähnelt, nur dass es auch mobil zu nutzen ist, ist ein Phablet ein kleiner Mini-PC mit den entsprechenden Anwendungen. Im Punkt der Akkulaufzeit kann das normale Handy im Vergleich zum Phablet punkten. Denn trotz geringerer Akkugröße hält der Handy Akku mehrere Tage, während bei einem Phablet spätestens nach 24 Stunden Schluss ist. Grund ist der größere Display des Phablets und die vielen Anwendungen, die fortwährend laufen, wie zum Beispiel W-LAN. Der höhere Stromverbrauch des größeren Displays muss daher mit einem größeren Akku aufgewogen werden, der mindestens 3.000 mAh liefern sollte.
    Der bereits erwähnter Display ist ein weiterer Unterschied des Phablets. Er ermöglicht auch die Bearbeitung von Dokumenten und das Ansehen von Videos. Ein Phablet kann bis zu 1.440 x 2.560 Bildpunkte gestochen scharf abbilden. Dafür hat ein Handy aber durchaus auch noch einen weiteren Vorteil, nämlich die Tastatur. Während einige Modelle auf eine vollwertige herausziehbare Tastatur zurückgreifen, muss beim Phablet die Eingabe wahlweise per Stift oder Bildschirmtastatur erfolgen.

    Allgemeine Vorteile Phablet

    Zu den wichtigsten Vorteilen eines Phablets zählt der große Bildschirm der jedoch nicht zu groß sein sollte, um eine hohe Arbeitstauglichkeit und gute Übersicht zu gewährleisten. Somit sind Phablets perfekt für alle Tätigkeiten geeignet, für die ein größerer Monitor als beim Smartphone üblich benötigt wird, ohne einen unhandlichen Tablet PC nutzen zu müssen. Phablets sind ideal zum Abspielen von Videos und Mediatheken, zum Surfen im Internet und für etliche kaufmännische Tätigkeiten, wie in etwa die Nutzung von Office Anwendungen. Aufgrund seiner Größe können im Vergleich zum Smartphone größere Akkus verbaut werden, wodurch eine höhere Akkukapazität ein entscheidender Vorteil ist. Von Tablets hingegen heben sich Phablets aufgrund ihres geringen Gewichts und der Möglichkeit zum Telefonieren ab.
    Ein weiteres wichtiges Argument, das für Smartlets spricht, ist ihre Preisentwicklung. Denn ein gutes Phablet kostet inzwischen nicht mehr Geld als ein herkömmliches Smartphone. Und da viele Verbraucher denken, sie bekommen für dasselbe Geld mehr Phone, ziehen sie das Phablet dem Smartphone vor. Hinzu kommt, dass der Smartphone Markt gesättigt ist. Einem Bericht der International Data Corporation zufolge wird sich der Marktanteil von Phones mit einer Displaygröße über der 5,5-Zoll-Marke bis 2018 vermutlich auf ein Drittel aller Smartphones bewegen.

    Phablet, Smartphone oder Tablet?

    Phablets sind für diejenigen Anwender gedacht, denen die Bildschirmgröße bei Smartphones zu klein und bei Tablets zu groß erscheint.

    6 Gründe für die Bevorzugung eines Phablets gegenüber einem Smartphone oder Tablet

    Phablets kombinieren alle Vorteile eines Tablets mit denen eines Smartphones:

    1. Großer Bildschirm zwischen fünf und sieben Zoll für einen optimalen Sehkomfort, ohne dabei zu sperrig zu sein. Er ist besonders für interaktive Anwendungen wie GPS, sozial Netzwerke, Spiele und zum Surfen im Internet geeignet
    2. Phablets bieten eine größere Autonomie von der Steckdose als Smartphones, da sie über einen größeren Akku verfügen.
    3. Außerdem haben Phablets mit einem internen Speicher von bis zu 128 GB mehr Speicherkapazität als die meisten Tablets
    4. Der Phablet Stift ermöglicht es, mit Präzision im Internet zu surfen und Anwendungen zu verwalten. Er ist ein sehr nützliches Werkzeug für alle Menschen, die sich gerne Notizen machen oder Fotos bearbeiten
    5. Phablets verfügen über die leistungsfähigsten und modernsten Prozessoren, wodurch mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen können
    6. Die integrierte Phablet Digital und Video Kamera ermöglicht Videos und Fotos in höchster Auflösung mit vielen Megapixeln.

    Wer braucht ein Phablet?

    Wer mit dem Kauf eines Phablets liebäugelt, sollte sich zunächst einmal überlegen, welche Anwendungen er benötigt und verwenden möchte. So ist ein Phablet sehr nützlich, wenn es darum geht Videos zu schauen, es zum Bearbeiten und Lesen von Dokumenten eingesetzt werden soll oder wenn viele E-Mails geschrieben und Termine verwaltet werden. Für Videofans und Vielsurfer können die größere Akkulaufzeit und der höher auflösende Bildschirm eine gute Alternative zum Smartphone sein.
    Trotzdem hat das Phablet im Unterschied zum Tablet auch eine Telefonie Funktion und besitzt die Funktionalität eines Computers. Außerdem ist ein Phablet sehr gut für Rentner und ältere Personen geeignet, denen das Tablet zu unhandlich ist und die aufgrund einer Sehschwäche ein größeres Display benötigen.

    Phablet Vergleich – So testen wir

    Wir prüfen in unserem Test und Vergleich die aktuellen Phablets auf ihre Tauglichkeit in der Praxis. Dabei prüfen wir das Display genauso wie die Gesprächsqualität. Auch der Bedienung und Handhabung gilt unser Augenmerk. Denn nichts ist schlimmer als ein Gerät, welches sich nur schwer bedienen lässt.

    Die Displays der Phablets im Test

    Das Erfolgsgeheimnis der Phablets sind bekannter Weise die Displays. Bei der Größe ist eine entsprechende Auflösung erforderlich, die mindestens im HD Bereich liegen sollte. Weitere Testkriterien sind der Kontrast und die Helligkeit. Aber auch spiegelnde Displays sorgen für Minuspunkte. Ein weiterer Testpunkt ist die Sensibilität des Displays.

    Telefonie: Gesprächsqualität und Empfang

    Wie gut wird das GSM Signal empfangen und wie sieht die WLAN-Reichweite aus? Während einige Phablets eine direkte Sichtverbindung zum Router benötigen, funktionieren andere selbst noch im Garten durch dicke Betonwände hindurch. Auch die Gesprächsqualität beim Telefonieren lässt manchmal zu wünschen übrig. Nicht immer ist so eine deutliche Kommunikation gegeben.

    Handhabung und Bedienung der Phablets im Vergleich

    Die meisten getesteten Phablets verfügen über das Google Betriebssystem Android, denn es eignet sich perfekt für Phablets: Es strapaziert nicht die Augen. Doch nicht nur das Betriebssystem entscheidet über die Handhabung, sondern auch der Rand, welcher beim Phablet für Griffigkeit sorgt. Wie zuvor schon angedeutet, leiden viele Smartlets unter ihrem schmalen Rand, welcher für eine schlechte Griffigkeit sorgt. Ein großer Schwachpunkt vieler Phablets sind die Sensortasten oder zu sensibel eingestellte Hardwaretasten.

    Arbeitsspeicher und Prozessorleistung im Test

    Der Arbeitsspeicher und die Prozessorleistung dürfen nicht unterschätzt werden. Besonders im Bereich des RAMs gibt es immer noch einige Modelle, die deutlich unterdimensioniert sind. Gerade wer einige Anwendungen parallel laufen lassen möchte, muss hierauf viel Wert legen. Denn Android bringt auch einen großen Nachteil mit sich: Im Hintergrund laufen unbemerkt viele Anwendungen. Der Prozessor sollte ebenfalls nicht unterdimensioniert ausfallen. Aktuell sind Vierkernprozessoren der Trend.

    Kameras für Videos und Fotos

    Aktuelle Phablets kommen mit gleich zwei integrierten Kameras daher: Eine auf der Rückseite (meistens diejenige mit der besten Auflösung) und eine auf der Vorderseite, u.a. auch für Skype. Wie sieht es mit dem Testkriterium Bildrauschen aus? Sind die Fotos scharf und hochauflösend, sodass auch eine Ausschnittsvergrößerung möglich ist? Videos sollten in FullHD aufzuzeichnen sein und das Video flüssig wiedergeben.

    GPS zum Navigieren

    Für Smartlets gibt es inzwischen eine Reihe kostenloser und kostenpflichtiger Applikationen. Kein Wunder also, dass wir auch die GPS-Funktion überprüfen. Wir testen die GPS-Module auf ihr Ansprechverhalten und wie lange die Satellitensuche dauert. Aber auch die Genauigkeit ist ein wichtiges Kriterium im Test. Die Navigation wird oft von schlechten Lautsprechern beschwert, die wir ebenfalls unter die Lupe nehmen.


    Phablet-News (powerde by GoogleNews)

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